Das „Nein“ Monster Mama

Meine Tochter ist mitten in der Trotzphase oder Autonomiephase, wie es wohl politisch korrekt heißen soll. In den Augen von Lina bin ich wohl die größte Spaßbremse überhaupt.
Wutanfall Nummer eins heute Morgen: Lina durfte unseren Hund nicht alleine festhalten. Dazu muss man sagen dass in unserem Haushalt kein 500 Gramm schwerer Chiwawa lebt, sondern ein Berner Sennenhund der knapp 40 Kilo wiegt. Ja, ich halte es für gefährlich, wenn Lina von unserem Hund quer über die Hauptstraße gezogen wird, weil der auf der anderen Straßenseite was entdeckt, wo er unbedingt hin will. Ich als Mama bin ziemlich sicher dass es Lina nicht gelingt, den Hund alleine festzuhalten. Lina sieht das komplett anders. Frühe Selbstüberschätzung.

Aber da müssen wir beide durch. Ich bin nicht ihre Freundin, ich bin ihre Mama. Mama die nach der Hundeepisode verboten hat sich komplett auszuziehen um im Pool zu baden. Meine Argumentation, dass es Winter ist und vielleicht doch ein bisschen zu kalt, wird mit einem lauthals verkündeten „Mama weg “ kommentiert. Versuche an die Vernunft einer fast 2- jährigen zu appellieren ist verschenkte Kraft, die Frau dringend braucht,um Töchterchen davon abzuhalten, jegliche in der Wohnung befindlichen Gegenstände in den Müll zu werfen. Wenn ich sie frage was sie da macht kommt ein stolzes “ Lina helfen“. Sucht mein Mann irgendwas lautet meine Antwort daher : “ schau mal im Mülleimer „

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